Zurück nach Bergen (Rügen)

18. Februar 2012

17.02.2012
1500 auf der Fähre Trelleborg- Sassnitz
Sonne über der Ostsee, Jojo schläft,
die Jungs erkunden den Spielsalon,

Heute früh 0300 klingelte das erste Handy. Bei Hagel/ Graupelschauer aus dem Haus, der Flybussen nahm uns trotz fehlender 100 NOK in Bar (Kreditkarte ging irgendwie nicht) mit zum Flughafen. Überhaupt: mal ein Wort zum überaus freundlichen und hilfsbereiten Servicepersonal in Skandinavien. Uns wurde immer super geholfen und oft gab es -sicher auch wegen der Kinder – noch ein freundliches Extra.
Am Aiport in Bergen hatten wir viel Zeit, um herauszubekommen, wie man sich selbst die Boardingpässe und die Gepäckaufkleber ausdruckt, das Gepäck aufgibt, Zeit zum frühstücken und ausgeben der letzten Kronen, Rückerstattung der norweg. Mehrwertsteuer usw., um am Ende doch noch zum Gate rennen zu müssen…
Norwegian Air Service – unser heutiger Transporteur, Billigflieger mit Internet On Board, was dazu führte, dass ich während des Fluges über Skype kommunizieren und mich über den Flughafen in Kopenhagen informieren konnte.

Pünktliche Landung bei bedecktem Himmel, zwei Stunden Aufenthalt bei Starbucks inkl. Airportwanderung und Ticketkauf für die anschließende Bahnfahrt. Mit der Bahn über den Öresund, in Malmö nach kurzer Pause in den Bus nach Trelleborg und auf dem Weg zur Fähre noch schnell was zum Füttern geholt.
Pünktlich eine Woche nach Ankunft ging es dann mit FS Sassnitz wieder zurück nach Rügen, bei Sonnenschein!!!

Gerade zieht Lohme an uns vorbei…

Wenn wir die letzten 60 min also noch gut schaffen, nicht im falschen Hafen anlegen und der Opa uns gut nach Hause bringt, endet ein wunderschöner, erlebnisreicher Winterurlaub. Dieses Mal kein Ski fahren in den Alpen, so wie in den letzten drei Jahren. Schneeerlebnisse hatten wir trotzdem ausreichend. Zuhause ist der Schnee inzwischen leider fast komplett weggeschmolzen, wie es ausschaut.

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In Bergen

17. Februar 2012

Ein regnerischer Morgen und die Müdigkeit des letzten Tages erschwerten das Aufstehen und so saßen wir wohl erst gegen 1030 in der Gemeinschaftsküche unseres Hostels. Es folgte ein Stadtrundgang zum Hafen’ zu den Holzhäusern der Brygge aus Hansezeiten, zur Festung und durch das Viertel mit den schicken Holzhäusern zur Floybahnen, die als Standseilbahn hoch auf einen der sieben Berge Bergens fährt. Von dort oben hatten wir einen tollen Blick, nachdem zwischenzeitlich auch der Regen aufgehört hatte und manchmal sogar der blaue Himmel zu sehen war. Uns schien das Wetterglück zu folgen… Es soll hier ja so ca. 275 Tage im Jahr regnen oder schauern. Durch die umgebende Berge, die Fjordlandschaft und die Holzhäuser in einigen Vierteln hat die Stadt einen ganz eigenen Charme. Und wir sahen sogar noch ein Schiff der Hurtigruten ankommen, ” mit dem Oma & Opa immer nach Norwegen fahren”.

Zuletzt müsste dann noch die große Schlacht um die Souvenirs geschlagen werden. Trolle, Tassen, Flaschen, Becher, T- und Sweat-Shirts und Kissenauswahl machten es nicht einfach, das richtige und wichtige zu finden.

Abendessen wurde in der Herberge gekocht und dann mussten wir noch Sachen zusammen packen, weil es am Freitag sehr früh los gehen sollte. Abflug 0645, empfohlene Abfahrtszeit mit dem Airportbus 0350.

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Auf Fjordfahrt

17. Februar 2012

Mittags ging es im Tiefschnee los in Richtung Fjord. Die Bahn war mit einigen Touristen besetzt, überwiegend asiatischer Herkunft. Der Fahrpreis war nicht ohne, wahrscheinlich wurde davon ein wesentlicher Teil der Streckeninstandhaltung bezahlt. Zumindest das dritte Kind kam bei der Schaffnerin kostenlos durch, wir sollten es aber nicht weitersagen… Gleiches passierte dann beim Kauf der Fährtickets in Flam, wo uns ein netter deutschsprechender Seemann finanziell entgegen kam. Die Fahrt ins Tal war auf jeden Fall lohnenswert. Sicher fehlten die starken farblichen Kontraste, die man im Frühjahr/ Sommer erlebt, aber auch so war es total spannend, hinaus zu schauen und die verschiedenen Streckenabschnitte mit Fluss, Wasserfall, viel gefrorenem Wasser an den Hängen und die diversen Tunnel zu bewundern. Und vor allem: es war ein sehr entspannendes Reisen. Im Sommer möchte man da eigentlich nicht unter Hunderten Touristen sein.

Auch auf der Fähre, die wir nach ca. 1 h in Flam ( Souvenirkauf, Lebensmittel bunkern) bestiegen, war es angenehm ruhig. Und vor allem: die Sonne kam heraus! Heute früh war es schon superschön gewesen, weil kein Wind mehr da war und der Schnee nicht mehr vom Himmel fiel. Jetzt im Fjord war es um so schöner.
Wir genossen die Landschaft in vollen Zügen, auch wenn die Kinder sich nach einer Weile zum Karten spielen zurück zogen. Rommé war wieder in Mode…
Es ging von Flam nach Gudvangen am Ende d Naeroyfjords- Weltnaturerbe übrigens. Besonders spannend das letzte enge Stück mit steilen Felswänden bis auf 1300 m Höhe.
In Gudvangen ging es pünktlich 1725 mit dem Bus weiter bis Voss. dort holten wir uns vom ital. Imbiss das Abendessen und verspeisten es im Zug nach Bergen, wo wir gegen 2030 ankamen.
Die YMCA-Herberge, in unmittelbar Nähe des Hafens fanden wir und kamen auch mit dem per E-Mail übermittelten Verfahren zum Öffnen der Tür und Finden unseres Schlüssels zurecht. Es wartete wieder ein schlichtes 6- Bettzimmer auf uns, was nach dem kleinen Luxus in Vatnahalsen mit zwei Schlafräumen auch den Kindern als kleiner Abstieg erschien.
Nichtsdestotrotz schliefen wir alle nach dem Bettenbau gut ein.

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